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Tiefer Glaube prägt das buddhistische Land, die rötlichen
Roben der Mönche sind aus dem Straßenbild genauso
wenig wegzudenken wie die verehrte Shwedagon-Pagode, deren
Spitze im Licht der Abendsonne goldgelb funkelt.
Wenn man durch das abgeschiedene Land reist, mit dem Ochsenkarren,
der Pferdekutsche auf holprigen Wegen unterwegs ist um die
beeindruckenden Kultur- und Naturschätze zu erkunden,
dann scheint es dem Reisenden als wäre die Zeit stehen
geblieben.
Prägende Erlebnisse sind Begegnungen mit den Menschen,
deren Gelassenheit und Freundlichkeit beeindrucken, die Fülle
und Pracht der Pagoden und Tempel - bis heute Orte gelebter
Religiosität, der mächtige Ayeyarwaddy auf dem Handelsgüter
vom hohen Norden in den Süden verschifft werden, an dessen
Ufern versteckt kleine Dörfer und weiße Pagoden
liegen, die weite Tempelebene von Bagan mit mehr als 2200
Pagoden, Zeugnisse einer ruhmvollen Vergangenheit.
Und wer wachsam in die freundlichen Gesichter der Menschen
blickt, wird die ernste Lage des Landes hinter ihrem herzlichen
Lächeln erahnen können. In Burma unterwegs sein,
heißt bewusst reisen mit offenen Augen.
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