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Grosse Entdeckungsreise Rajasthan
Delhi-Mandawa-Bikaner-Jaisalmer-Jodhpur-Ranakpur-(Jhadol Safari Lodge)-Udaipur-Pushkar-Jaipur-Agra-Delhi
(21 Tage)
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| 1. Tag - Delhi - Ankunft Delhi
/ Besichtigung von Old Delhi |
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Begrüßung am Flughafen durch
Ihren örtlichen Reiseleiter. Fahrt ins Hotel. Zeit zum Ausruhen
und Frischmachen.
Danach erste Erkundungen der indischen Wirklichkeit: mit der Rikscha
geht es zur Jama Masjid, der größten Moschee Indiens. Gleich
daneben liegt die Altstadt mit seinen lebhaften Gassen, bunten Märkten
und seiner Dichte an kleinen Tempeln. Besuch eines Jaintempels mit
einem Vogelkrankenhaus, Ausdruck umfassenden Engagements für
alle Wesen. 2 Nächte in einem 4* Hotel mit Garten und Pool (F)
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| 2. Tag - Delhi - Besichtigung von
New Delhi |
| Rundfahrt durch Neu-Delhi, das von den
britischen Kolonialherren angelegt wurde und durch seine breiten Alleen,
vornehmen Regierungsgebäude und schönen Gartenanlagen sich
deutlich von Old Delhi absetzt. Hier im Süden liegen aber auch
wichtige historische Bauwerke wie die erhabene Siegessäule Qutab
Minar aus den Anfängen der mos-lemischen Herrschaft; das Grabmal
des Herrschers Humayun, umgeben vom ältesten erhaltenen Garten
der Stadt; der Schrein des Sufi-Heiligen Nizamuddin Chishti, versteckt
in einer kleinen Straße, wo jeden Donnerstag bei Sonnenuntergang
alte Sufi-Gesänge (qawwali) zu seinen Ehren erklingen; der Lodi-Garten
mit jahrhunderte alten Bäumen, seltenen Pflanzen und wunderschönen
Gräbern der Sayyiden- und Lodi-Herrscher, die maßgebend
für die Architektur des Taj Mahals waren. Die englischen Kolonialherren
bauten Anfang des 20.Jh. einen typischen englischen Landschaftsgarten
um die rund 500 Jahre alten Denkmäler herum. |
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| 3. Tag - Aufbruch ins Shekawati
Gebiet nach Mandawa /ca. 250km |
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Aufbruch ins Shekawati-Gebiet, dessen
Ortschaften bedeutende Handelsposten an den Karawanenrouten waren.
Hier wurde mit Gewürzen, Salz, Edelsteinen, Seidenstoffen und
Teppichen gehandelt. Als Zeichen ihres Wohlstandes ließen die
Kaufmannsfamilien sog. havelis (Patrizierhäuser) die Innen- und
Außenfassaden ihrer havelis mit Szenen aus dem täglichen
Leben, mit Göttern und Tieren bemalen. Denn es war ungeschriebenes
Gesetz, wonach die Häuser der Bürger nicht prunkvoller sein
durften als die der Maharajas.
Am Nachmittag Streifzug durch den Marktflecken Mandawa mit seinen
havelis.
1 Übernachtung in einem eindrucksvollen Kaufmannshaus (F/A) |
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| 4./5. Tag - Bikaner / ca. 190km
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Weiterreise durch das ländliche Shekawati
nach Bikaner. Als nach der Gründung von Jodhpur unter den Nachfolgern
Streitigkeiten über das Erbe ausbrachen, entschloss sich einer
der Söhne, Rao Bika, 1465 sich ein neues Reich weiter im Norden
zu schaffen. So gründete er 1488 nach zahlreichen Auseinandersetzungen
mit umliegenden Stämmen die Lehmfestung Bikaner im Herzen der
Wüste Thar. Durch die Kontrolle der Handelsroute zwischen Hindustan
(Indien) und Afghanistan erlangte die Stadt beträchtlichen Reichtum,
durch geschickte Kriegsführung hatte Rao Bika am Ende seines
Lebens mehr als 3000 Dörfer unter seine Herrschaft gebracht.
Unter Raj Singh, seinem Nachfolger, wurde das Lehmfort in eine gewaltige
Festung umgebaut, schöne Paläste, reich verzierte Holzhäuser
und Tiefenbrunnen angelegt. Es kamen Dichter, Künstler und eine
wohlhabende Jain-Gemeinde in die Stadt.
Heute vermittelt die Altstadt mit ihren mächtigen Stadttoren
und historischen Bauwerken das Bild einer mittelalterlichen Wüstenmetropole,
zumal Lastkamele nach wie vor das Straßenbild bestimmen. In
den Basaren am Kote-Tor herrscht lebhafte Geschäftigkeit, Kamelkarren,
Autos und Fahrradfahrern suchen ihren Weg, Frauen in farbenprächtigen
lehenga-cholis (weite Röcke mit bauchfreien Blusen) und bis über
beide Ellbogen mit Silberreifen geschmückt, Männer mit gewichtiger
Miene, mit Turbanen und Goldohrringen schreiten in die kühlen
Läden, in denen die Kaufleute mit gekreuzten Beinen auf weichen
Kissen sitzen. Die Auslagen sind prall gefüllt mit technischen
Geräten, Stoffen, Goldschmuck, Früchten und Gemüse;
dazwischen Jungen, die Eis verkaufen oder lassen Drachen fliegen lassen,
mit Tonkrügen beladene Esel, Straßenverkäufer, die
lauthals ihre Ware anpreise, umherstreunende Kühe
Nachmittags Streifzug durch die Altstadt mit prächtigen Havelis,
die eine gewagte Mischung aus einheimischer Sandsteinarchitektur
und britischen Stadtbauten der Jahrhundertwende aus rotem Ziegelstein
darstellen, Besichtigung des Junagarh Forts, in der Besucher einen
Teil der mehr als 30 Paläste, Tempel und Pavillons bewundern
können. Ein Glanzstück ist der Saal der Privataudienz
im 17.Jh. entstand, fantastische dekoriert aus Spiegeln, Einlegearbeiten
und Malereien in Gold. Für die Innenausstattung griffen die
Herrscher bevorzugt auf fremde Künstler zurück: für
Lackarbeiten kamen Spezialisten aus Multan (heutiges Pakistan),
für Einlegearbeiten Handwerker aus Amber bei Jaipur. Ein schönes
Beispiel für den indosaraszenischen Stil ist der Lalgarh Palast,
der von dem Engländer Samuel Swinton Jacob (1896) für
Maharaja Ganga Singh entworfen wurde und etwas außerhalb der
Stadt liegt. Ein Teil wird noch heute von den Nachkommen bewohnt,
ein Teil ist Museum und ein weiterer Teil Hotel. Von weiterem Interesse
ist das Ganga Golden Jubilee Museum mit einer kleinen Sammlung an
Terrakotta-Figuren aus der Gupta-Zeit, Miniaturen und Textilien
aus der Mogul-Periode und einer Abteilung mit Kunsthandwerk aus
der Region; die Jain-Tempel zweier Kaufmannsbrüder, die zu
den ältesten noch erhaltenen Bauwerken Bikaners gehören
und die durch ihren Detailreichtum überzeugen sowie die Ehrengrabmäler
Devi Kund und Sagar der Herrscher von Bikaner mit verspielten Kuppeldächern
aus Ziegeln, Sandstein und Marmor. 1 Übernachtung
Wüstenfest in Bikaner:
Mitte/Ende Januar
zu dem die Rajputen von weit her aus ihren Dörfern kommen um
Handel zu treiben und sich zu amüsieren - ein exotisches Völkergemisch
mit leuchtenden Turbanen und bunten Saris. Es wird gefeiert mit
traditionellen Feuertänzen, Gesängen sowie Kamel- und
Pferderennen.
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| 6. Tag - Bikaner -Jaisalmer /
ca. 330km |
| Ein langer Fahrttag steht an. Es geht
nach Jaisalmer, das ganz im Nordwesten Rajasthans unweit der Grenze
zu Pakistan liegt. Der Bhatti-Prinz Rawa Jaisal Singh gründete
1156 mitten in der Wüste Thar die "Oase von Jaisal".
Die auf einem hohen Berg erbaute und mit einer Mauer geschützte
Stadt hielt allen Angriffen statt und so kann man sich bis heute ins
mittelalterliche Afghanistan versetzt fühlen. Zum großen
Wohlstand von Jaisalmer führte die günstige Lage an der
Karawanenstrasse nach Pakistan und Afghanistan. Die Kaufmannsleute
verdienten so viel Geld, dass sie auch hier wunder-schöne Havelis
mit kunstvoll verzierten Balkonen und bemalten Fassaden bauen ließen,
und die Strahlen der untergehenden Sonnen setzen die Bauten aus gelbem
Sandstein der Region in ein goldenes Licht. Niemand, der die lange
Anreise nach Jaisalmer auf sich nimmt, reist enttäuscht wieder
ab. 3 Übernachtungen in einem Heritage Haveli |
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| 7./8. Tag - Jaisalmer und Umgebung |
| Vormittags Besichtigungen in der Altstadt
mit seinem Gewirr aus Straßen und Gassen, mit dem massiven Fort,
das sich über der Stadt erhebt und eine Reihe von eindrucks-vollen
Toren aufweist, mit seinen schönen havelis. Der Nachmittag steht
für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung.
Am nächsten Tag Erkundungen in der Umgebung von Jaisalmer,
die ebenso reizvoll wie interessant ist. Hier stehen verschiedene
Alternativen zur Auswahl:
- Khuri, das ca. 50km südwestlich von Jaisalmer, dicht an
der Grenze zu Pakistan.
Eine einsame Straße führt durch den Desert National
Park, eine Landschaft mit weichen, goldenen Sanddünen, einzelnen
Tafelbergen und einer Bergkette am Horizont. Khuri selbst ist
ein friedlicher Ort, dessen Rundhäuser aus Lehm und Stroh
errichtet werden. Rauch steigt auf, Frauen in traditioneller Kleidung
fegen den gestampften Lehmboden ihrer Wohnhöfe, Kamele und
Hunde dösen auf der sandigen Dorfstrasse, Pfaue ziehen stolz
ihres Weges als wäre ihnen bewusst, dass sie als heilig verehrt
werden. Hier leben die Menschen wie vor Jahrhunderten ihre Bräuche
und Sitten. Ein Stück unverfälschtes Rajasthan.
- Lodurva, ca. 20km nordwestlich der Stadt, ist eine verlassene
Ruine der früheren Hauptstadt, die später von Jaisalmer
abgelöst wurde. Die Bhattis, die hier herrschten, bauten
nach der Zerstörung einen Tempel, der im 15.Jh. erweitert
und im 17.Jh. mit einer Ummauerung versehen wurde. Der Architekturstil
des Unterbaus ist südindisch, der Oberbau indoarisch. Exquisite
Skulpturen ähneln denen von Ajanta und Ellora, wunderbare
Steinfenster, Deckenreliefs, Elefanten-figuren erinnern an prachtvolle
Tage. Auf dem Gelände des Jain-Tempels steht ein Kalptaru,
ein "Heiliger Baum" der Erleuchtung, unter dem die Jains
ihren Gott um Erfüllung ihrer Wünsche bitten. Lodurva
ist einer der bekanntesten Orte für die rajputischer Volksliedern
und Bräuche und ein bekannter Pilgerort der Jain.
- Bada Bagh, eine fruchtbare Oase im Norden von Jaisalmer mit
einem riesigen alten Staudamm. Ein großer Teil des Gemüses
und Obstes für die Stadt wird hier angebaut. Oberhalb der
Plantagen liegen die Ehrengrabmäler der Herrscher von Jaisalmer,
die Decken sind mit sehenswerten Schnitzereien versehen. Bada
Bagh ist genau der richtige Ort für Fotos vom Sonnenuntergang
in Rosa-Safran über Jaisalmer.
- Verlassene Dörfer der Paliwal-Brahmanen Sie galten als
erfolgreiche und geschickte Bauern, die mit aufwendigen Bewässerungsmethoden
der Wüste einen hohen Ertrag abzugewinnen verstanden. Im
frühen 19.Jh, sahen sie sich jedoch gezwungen, die Gebiete
um Jaisalmer zu verlassen, denn die hohen Steuer-forderungen,
die ihnen Mool Raja Diwan Salim Singh auferlegte, hatten sie ruiniert.
Im Distrikt sollen noch ca. 84 solch verlassener Dörfer erhalten
sein. Einige wie z.B. Kuldhara strahlen auch heute noch eine gewisse
unverwüstliche Pracht aus. In den Strahlen der aufgehenden
Sonne leuchten die gelben Steinruinen in all ihrer einstigen Herrlichkeit,
der zerstörenden Witterung und der Zeit zum Trotz. Die wilde
Landschaft unterstreicht die Großartigkeit des Ortes.
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| 9. Tag - Jaisalmer-Jodhpur / ca.
295km |
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Weiterfahrt durch die Wüste Thar, vorbei an Sanddünen
und kleinen Dörfern, die von kärglicher Landwirtschaft
ihr Dasein fristen. Unterwegs Halt im Oasenstädtchen Osian.
Besichtigung der wunderbaren Jain-Tempeln, deren Skulpturen es mit
denen am Sonnentempel von Konark und Hoysala aufnehmen können.
Nach Ankunft in Jodhpur kleiner Erkundungsgang rund um den Uhrturm,
von dem die engen Gassen zu den verschiedenen Basaren führen.
Probieren Sie Jodhpurs Köstlichkeiten, die feinen jalebis (Süßigkeiten),
mawe ki kachori (Mürbteiggebäck) und Mango-Lassi.
1 Übernachtung in einem gemütlichen Bungalow-Hotel mit
Garten und Pool
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| 10. Tag - Jodhpur -Ranakpur / 180km |
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Morgens Besuch des Clock-Tower-Marktes, auf dem Gewürze, Tee,
Gemüse und vieles mehr erstanden werden kann. Von dort geht
es hinauf zum majestätischen Meherangarh-Fort. Aus den Häusern
tief unten dringen die Stimmen nach oben, die vielen blauen Häuser
geben zu erkennen, dass ihre Besitzer Brahmanen sind. Innerhalb
des Forts, das noch immer dem Maharaja von Jodhpur gehört,
durchstreifen Sie Paläste, verwinkelt angelegten Innenhöfe,
reich verzierte Räume. Im Juwelenhaus werden Kostbarkeiten
der Maharajas gezeigt und eine sehenswerte Sammlung von Miniaturmalereien
verschiedener Stilrichtungen.
Anschließend Weiterreise zu den Tempeln von Ranakpur, architektonischer
Höhepunkte der Region. Hier, am Fuße der Aravalli-Berge
inmitten einer ländlichen, grünen Idylle ließ die
Jain-Gemeinde im 15. Jh. filigranste Säulenhallen aus rosafarbenem
und weißem Marmor erbauen. Ungebrochene Reinheit, raffinierte
Kunstfertigkeit und faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten
verbinden sich, laden zum Bleiben und Meditieren ein.
1 Übernachtung in ländlicher Umgebung in einem kleinen
Cottage-Hotel (F/A)
Option für Naturfreunde:
2-3 Tage im Jhadol Safari Resort ca. 50km südlich von Udaipur.
Inmitten sanfter Hügel und grüner Wälder mit einer
reichen Vogelwelt befindet sich das Resort mit nur 4 Zimmern direkt
an den Ufern eines wunderschönen Sees.
Nach all den Wüsten, dem Staub und lebhaften Städten eine
Erholung für das Auge und die Sinne.
Auf dem Weg nach Jhadol passiert man kleine Dörfer und Siedlungen
der Bhil, eine stolze und ethnisch sehr alte Gruppierung der Adavasi.
Ursprünglich Nomaden und Jäger leben sie heute in ca.
2000 Dörfern in einer für sie lebensfeindlichen Um-gebung
mit marginaler Landwirtschaft. Eine tragfähige Existenzgrundlage
mit Rücksicht auf ihre traditionelle Lebensweise zeigt sich
nicht. Die Bhil besitzen ein reiches mündlich überliefertes
Erbe an Schöpfungsgeschichten, Liedern und Geschichten, ihr
Sein ver-danken sie der Natur, die sie schützen und achten
- ganz im Gegensatz zum modernen Menschen, der versucht die Natur
seinen Zielen unterzuordnen und sich gravierenden Umweltproblemen
gegenüber sieht.
Die Lodge bietet Wanderungen, Ausflüge
mit dem Jeep in die Dörfer und zu wunderschönen, einsam
gelegenen Hindu - und Jaintempel an.
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| 11. Tag - Ranakpur - Udaipur /
80 km |
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Morgens Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung vor dem Start in
Richtung Udaipur. Diese von Seen umsäumte und von Bergen eingerahmte
Stadt zählt zu den schönsten Rajasthans. Mit eindrucksvollen
Palastanlagen, grünen Parks und einer verwinkelten Altstadt
erfüllen sich hier alle "Klischees", denen eine indische
Stadt in unseren Träumen gerecht werden sollte. Am Nachmittag
Rikscha-Fahrt zu den bezaubernden "Gärten der Hofdamen"
mit Brunnen, Marmorelefanten und einem bezaubernden Lotusteich.
3 Übernachtungen in einem Heritage Hotel an den Ufern des Pichola
Sees (F)
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| 12./13. Tag - Udaipur, die "Weiße
Stadt" und seine Umgebung |
| Udaipur wurde 1568 von Maharana Udai Singh
gegründet und sollte allen berühmten architektonischen Monumenten
der Moguln mit der Liebe der Rajputen zum Ausge-fallenen und zur Eleganz
standhalten können. Die Stadt wurde auch die "Weiße
Stadt" genannt, weil keines der alten Hindu-Königreiche
höher gestellt war als das Reich der Mewar und somit Udaipur
als deren Hauptstadt die reine Farbe für sich beanspruchen durfte.
Stadtrundgang durch die verschlungenen Pfade der Altstadt. Durch das
Elefantentor gelangen Sie zum Stadtpalast, der hoch über den
Ufern des Pichola-Sees thront. Trotz zahlreicher Erweiterungen in
verschiedensten Baustilen bietet er ein sehr harmonisches Gesamtbild
und von seinen Zinnen eröffnet sich ein wunderbarer Rundblick
auf den See und seine weißen Paläste und Häuser. Weiter
geht es durch enge Gassen, vorbei an wunderschönen alten Häusern
mit großen Holztoren in leuchtend blau oder grün zum Jagdish-Tempel,
ein Vishnu-Heiligtum im traditionellen Stil und wichtigster Tempel
der Stadt. So es der Wasserstand des Sees erlaubt, ist für den
Nachmittag eine romantische Bootsfahrt vorgesehen.
Fest in Udaipur
Lichterfest Diwali im Oktober/November
Gangaur: jedes Jahr im März
In den einzelnen Stadtbezirken finden am Nachmittag kleinen
Prozessionen statt, bei denen die oft mannshohen Idole der Gottheiten
Gauri und Shiva auf den Köpfen der Frauen zum Gaungaur-Ghat
am See getragen werden. Dutzende von prunkvollen Götterbildnissen
und Hunderte farbenprächtig gekleideter Frauen treffen hier
vor der Traumkulisse des Pichola-Sees zusammen. Viele Frauen haben
ihre Hände kunstvoll mit Henna gefärbt, ihre farbenprächtigen
mit Gold und Silber durchwirkten Saris erstrahlen im warmen Sonnenlicht.
In einer heiteren und anmutigen Atmosphäre führen sie
Tänze zu Ehren der Gottheiten auf, vollziehen Pujas und verwöhnen
die Idole mit ausgesuchten Aufmerksamkeiten, z.B. duftenden Blüten.
All dies vereint sich zu einem schier über-wältigenden
Anblick, einem wahren Farbenrausch und Fest für alle Sinne.
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| 14. Tag - Udaipur zur freien Verfügung
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Empfehlung: Ausflug per Rad nach Eklingji und Nagada; Tagesausflug
mit dem Auto zu den unbekannten Jain-Tempeln von Jagat.
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| 15. Tag - Aufbruch nach Pushkar
/ ca. 300km |
Wieder ein langer Fahrtag auf lebhafter
Nationalstrasse nach Pushkar, einer der heiligsten Stätte der
Hindus, die dem Gott Brahma geweiht ist. Die weißen Häuser
des friedlichen Ortes sind um einen kleinen See herum gebaut, an dem
die Badeghats liegen.
Won weit her kommen die Pilger, um ein rituelle Bad zu nehmen und
Brahma zu verehren. Der Brahma-Tempel in Pushkar ist einer von nur
Tempeln in ganz Indien, die dieser Gottheit geweiht sind.
Am Nachmittag kleiner Rundgang durch den kleinen Ort.
1 Übernachtung in einem einfachen Hotel mit Blick auf den See
(F)
Pushkar Mela im
November
Einmal im Jahr zum Vollmond im indischen Monat Kartik (Oktober/November)
erwacht der kleine Ort aus seiner Beschaulichkeit und lebhafte Festatmosphäre
macht sich breit - es ist Pushkar Mela. Zu dieser Zeit besuchen
die Götter Pushkar und so ist es besonders verdienstvoll und
segensreich, im heiligen See ein Bad zu nehmen, um sich von allen
Sünden zu reinigen. In einem nicht endenden Strom ziehen deshalb
Hunderttausende von Pilgern zu den Tempeln und Badeghats, um die
vorgeschriebenen Zeremonien vorzunehmen. Die Baderituale erreichen
ihren Höhepunkt zur Vollmondnacht "Kartik Purnima",
die Zeremonien dauern dann bis zum Morgengrauen an und noch nass
schieben und drängen sich die Pilger in endlosen buntfarbigen
Reihen zum Brahma-Tempel und den anderen Schreinen, um dort zu beten.
Diese Nacht hält aber noch ein ganz spezielles Highlight bereit.
Nach der Hektik des Badegeschehens breitet sich nun eine romantische
Stimmung über dem See aus, wenn Gläubige Blätterschiffchen
mit Blumen und Öllämpchen als Opfer an die Götter
auf das Wasser setzen, die dann langsam auf den See treiben. Die
Lampen blinken wie Sterne und ihr Licht reflektiert sich vielfach
im See. Im Hintergrund schimmert die Kulisse der erleuchteten Tempelghats,
die sich schemenhaft an der Uferkante widerspiegeln. Über der
Szenerie wölbt sich der klare Sternenhimmel, von dem Millionen
Lichter zurückblinken.
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| 16. Tag - Pushkar-Jaipur / ca.
140km |
| Früh an dem noch fahlblauen Morgen
entkleiden sich die Frauen auf den weißen Marmortreppen des
Tempelteiches, legen ihre gelb-, türkis- und purpurfarbenen Gewänder
ab und tauchen ihre dunklen Körper ins algengrüne Wasser.
Dann begrüßen sie mit Gebeten die orangerot aufgehende
Sonne.
Aufbruch am Morgen in die Stadt Jaipur, deren Gebäude auf
Staatserlass rosarot zu streichen sind. Für den Nachmittag
ist ein Ausflug nach Amber vorgesehen, das etwas außerhalb
von Jaipur liegt. Mit der Sänfte auf dem Rücken eines
Elefanten oder zu Fuß geht es gemächlich hinauf zum Palast.
Ein mächtiges Eingangsportal führt zur einstigen Audienzhalle
mit Säulen, gitterartigen Galerien und zu reich verzierten
Innenhöfen. Aus den Fenstern der oberen Zimmerfluchten bietet
sich ein herrlicher Blick auf die um-liegenden Hügel und den
Palastgarten. Bevor dann Jaipur wieder erreicht ist, lohnt ein Halt
bei den Ehrengrabmälern der königlichen Familie und bei
dem kleinen Wasserpalast gegenüber. 2 Nächte in einem
schönen haveli im traditionellen Rajputen-Stil (F)
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| 17. Tag - Jaipur |
Die Altstadt wurde 1728 vom Maharaja Jai
Singh II. im Schachbrettmuster entworfen und mit einer Wehrmauer umgeben.
Die Hauptstrasse Chaura Rasta führt auf den großen Stadtpalast
zu, der umgeben ist von unzähligen Basarstrassen und dem Palast
der Winde', heute eine pittoreske Kulisse aus Erkern und Balkonen,
die nur von einer 25cm dicken Mauer gestützt wird. Der Palast
ermöglichte den Hofdamen am Alltagsleben der Stadt teilzunehmen
und Prozessionen an Feiertagen beobachten zu können ohne selbst
gesehen zu werden. Auch das Observatorium Jantar Mantar gehört
zu den Inkunabeln eines Rajasthanaufenthalts. Maharaja Jai Singh II
von Jaipur ließ hier wie in sieben anderen Orten Indiens futuristisch
anmutende Apparaturen installieren, mit welchen der Gang der Gestirne
noch heute präzise verfolgt werden kann. Inspiriert wurden seine
ambitionierten Bauvorhaben von der Vorstellung, dass die Ordnung des
Kosmos sich in Korrespondenzen zeigt, jeder Ort zum Zentrum des Ganzen
werden kann, jede Stadt die Weisheit des großen Zusammenhangs
in sich birgt.
Nachmittags Gelegenheit zu einem Bummel durch die bunten Basarstraßen,
ein einzigartiges Erlebnis, den Jaipur ist die Metropole des Kunstgewerbes,
des Schmucks und der Textilien.
Fest in Jaipur
und ganz Indien
Frühlingsfest Holi: 28.02./01.03.
Es ist ein Fest der Freude. Ganz Indien feiert ausgelassen, Jung
und Alt, Mann und Frau, Arm und Reich, die sozialen Unterschiede
und Barrieren sind für einen Tag außer Kraft gesetzt.
Überall herrscht Lachen, die Menschen bewerfen sich mit Pigmentfarben
in allen Regenborgenfarben, es werden Freudenfeuer angezündet,
das symbolisch alles Böse verbrennen soll und um das die prächtig
gekleideten Frauen tanzen.
Gangaur in Jaipur:
jedes Jahr im März nach Holi
Das Fest ist der Göttin Gauri gewidmet. Sie hatte sich einst
für ihren Gatten Rudra (Shiva) geopfert und wurde in einer
neuen Manifestation als Parvati zu seiner Frau. Dieses Idealbild
der liebenden Braut, der hingebungsvollen und sich aufopfernden
Gattin lebt im Gangaur-Fest weiter. Die beiden Gottheiten werden
in einer prächtigen Sänfte
durch die Straßen getragen, begleitet von geschmückten
Kamelen und Pferden, kunstvoll bemalten Elefanten und begleitet
von Musikern, Tänzern und Festwagen. Frauen mit kostbaren,
golddurchwirkten Saris und traditionellem Schmuck führen traditionelle
Tänze auf. Kleine Idole von Gauri und Shiva werden unter Zeremonien
und Gebeten in den Tempeln und Hausaltären aufgestellt. Oft
kann man kleine Gruppen unverheirateter Mädchen beobachten,
die sog. Ghudlias auf ihren Köpfen tragen, Tontöpfe mit
vielen Löchern, in deren Inneren eine Öllampe brennt.
Besonders eindrucksvoll sind die Festlichkeiten in Jaipur, wo der
Palast des Maharajas Ausgangpunkt einer prunkvollen Prozession ist.
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| 18. Tag - Jaipur-Fatehpur Sikri-Agra
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Die letzte Reiseetappe liegt vor Ihnen.
Auf dem Weg nach Agra Halt in Fatehpur Sikri, erbaut von Kaiser Akbar
im 16.Jh. und für zehn Jahre seine Residenzstadt. Die schlechte
Wasserversorgung zwang den Hofstaat jedoch wieder ins Rote Fort nach
Agra zurückzu-kehren. Heute ist Fatehpur Sikri die einzige komplett
erhaltene Mogulstadt in Indien.
Je nach Ankunft Besichtigung der Grablege Itima-ud-Daulah von Mirza
Ghiyas Beg. Die schöne Tochter eines Persers heiratet König
Jehangir. Beider Tochter wurde berühmt als Mumtaz Mahal, die
im Taj Mahal ihre letzte Ruhestätte fand. Das Grabmal der Mutter
war das erste Bauwerk der Mogulzeit, das völlig aus Marmor erschaffen
wurde und diente als Vorlage für das Taj Mahal. Eine reine Augenweide
sind die filigranen Gitterfenster, durch die das Licht dosiert in
das Innere fällt, auf die feinen Motive des Grabmals selbst.
2 Übernachtungen in Agra in einem guten 4* Hotel (F) |
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| 19. Tag - Agra |
| Besichtigungen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten:
Im Roten Fort, das 1565 durch Akbar errichtet wurde, sind besonders
sehenswert der Palast Jahangirs, die Audienzhalle und die Perlenmoschee.
Unweit davon liegt die Altstadt mit engen Gassen und dem lebhaften
Marktplatz. Ebenfalls am Westufer des Yamuna gelegen - das unvergleichliche
Taj Mahal, ein Bauwerk dessen vollendete Proportionen ein Stück
Himmel auf die Erde geholt zu haben scheinen. Die untergehende Sonne
taucht die Grablege der Lieblingsfrau des Mogulherrschers Shah Jahan
in die unterschiedlichsten Farbtöne |
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| 20. Tag - Agra-Delhi |
Freizeit für persönliche Unternehmungen.
Nachmittags Fahrt zurück nach Delhi.
1 Übernachtung (F) |
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| 21. Tag - Rückflug |
| Transfer zum Flughafen Delhi. |
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| Reisepreis
für diese Privatreise auf Anfrage
Beste Reisezeit:
Mitte Oktober bis Mitte März mit Durchschnittstemperaturen
von
ca. 20-24°C. Nachts kann es auf ca. 8° C abkühlen.
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