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Klassisches Rajasthan
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Individualreise: Klassisches Rajasthan
Delhi-Agra-Kairauli-Jaipur-Jodhpur-Udaipur-Delhi (13 Tage)
 
 

Klassische Rajasthan Rundreise

 

Über ein Jahrtausend wurde Rajasthan, das "Land der Könige" von den Rajputen, einer Kriegerkaste regiert. Ihr Lebensstil prägt heute noch das Land: imposante Festungen und märchenhafte Paläste erzählen von ihrem Heldenmut, verspiegelte Gemächer und filigrane Gitterfenster und Balkone geben Zeugnis vom Leben der Haremsdamen. Vor dem Horizont der kargen Landschaft leuchten die farbigen Saris und Turbane gleich Kakteen in der Wüste. Farbenfrohe Feste und traditionelle Volksbräuche mit Tanz, Gesang und prächtig geschmückten Elefanten und Kamelen beleben das Gleichmaß des kargen Lebens auf dem Lande.
Inmitten dieser Einfachheit ließ die Jain-Gemeinde filigranste Säulenhallen aus weißem Marmor errichten, deren Kunstfertigkeit neben dem berühmten Taj Mahal zu den architektonischen Höhepunkten der Region zählen. Und auf lebhaften Märkten fallen die sorgsam aufgebauten Pyramiden aus Farbpigmenten auf: ob Melonen- Papaya oder Mangogelb, rot mariniert oder pistaziengrün.

   
1. Tag - Delhi - Ankunft Delhi / Besichtigung von Old Delhi  
Begrüßung am Flughafen durch Ihren örtlichen Reiseleiter. Fahrt ins Hotel. Zeit zum Ausruhen und Frischmachen.
Danach erste Erkundungen der indischen Wirklichkeit: mit der Rikscha geht es zur Jama Masjid, der größten Moschee Indiens. Gleich daneben liegt die Altstadt mit seinen lebhaften Gassen, bunten Märkten und seiner Dichte an kleinen Tempeln. Besuch eines Jaintempels mit einem Vogelkrankenhaus, Ausdruck umfassenden Engagements für alle Wesen. 2 Nächte in einem 4* Hotel mit Garten und Pool (F)
 
2. Tag - Delhi - Besichtigung von New Delhi
Rundfahrt durch Neu-Delhi, das von den britischen Kolonialherren angelegt wurde und durch seine breiten Alleen, vornehmen Regierungsgebäude und schönen Gartenanlagen sich deutlich von Old Delhi absetzt. Hier im Süden liegen aber auch wichtige historische Bauwerke wie die erhabene Siegessäule Qutab Minar aus den Anfängen der mos-lemischen Herrschaft; das Grabmal des Herrschers Humayun, umgeben vom ältesten erhaltenen Garten der Stadt; der Schrein des Sufi-Heiligen Nizamuddin Chishti, versteckt in einer kleinen Straße, wo jeden Donnerstag bei Sonnenuntergang alte Sufi-Gesänge (qawwali) zu seinen Ehren erklingen; der Lodi-Garten mit jahrhunderte alten Bäumen, seltenen Pflanzen und wunderschönen Gräbern der Sayyiden- und Lodi-Herrscher, die maßgebend für die Architektur des Taj Mahals waren. Die englischen Kolonialherren bauten Anfang des 20.Jh. einen typischen englischen Landschaftsgarten um die rund 500 Jahre alten Denkmäler herum.
   
3. Tag - Delhi-Agra / 200km- Fahrzeit 4h  
Morgens Aufbruch nach Agra. Während der Herrschaft der Moguln im 16. und 17.Jh. war Agra Hauptstadt von Indien. Humayun ließ einige prächtige Bauten errichten, aber unter Akbar dem Großen erreichte sie ihre Glanzzeit. Noch heute erinnern viele Bauwerke dieser Stadt an diese längst vergangene Zeit.
Nach Ankunft in Agra Besichtigungen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Im Roten Fort, das 1565 durch den Mogulherrscher Akbar errichtet wurde, sind besonders sehenswert der Palast Jahangirs, die Audienzhalle und die Perlenmoschee. Ebenfalls an den Ufern des Yamuna gelegen - das unvergleichliche Taj Mahal, ein Bauwerk dessen vollendete Proportionen ein Stück Himmel auf die Erde geholt zu haben scheinen. Die untergehende Sonne taucht die Grablege der Lieblingsfrau des Mogulherrschers Shah Jahan in die unterschiedlichsten Farbtöne. 1 Übernachtung (F)
 
4. Tag - Ausflug in das ländliche Rajasthan bei Karauli / 225km- Fahrzeit 4h
Morgens Aufbruch von Agra in Richtung Südosten nach Karauli, das abseits der üblichen Touristenwege liegt. Um 1655 ließ der Maharaja von Mathura einen prächtigen Stadtpalast erbauen und verlegt seinen Wohnsitz hierher. Da die Herrscher von Mathura sich als direkte Nachfahren Lord Krishnas verstehen - glaubt man der Legende, so wurde Krishna in Mathura geboren, sind die meisten Tempel der Stadt Krishna geweiht.
Besuch des prächtigen Stadtpalastes mit eindrucksvollen Wandmalereien und einiger Tempel, wo die Menschen in tiefer Verehrung und Anbetung Krishna verehren.
Danach geht es hinaus aufs Land nach Ramathra.
2 Übernachtungen im Heritage Hotel Ramathra Fort. Abseits und unberührt, umgeben von dichtem Dschungel, kleinen Dörfern und heimischen Feldern. Die Sonnenaufgänge sind spektakulär und im Zwielicht kann man die Tiere des Dschungel beobachten wie sie in den Lichtungen grasen. (F/M/A)
 
5. Tag - Wanderungen, Dorfleben, Bootstouren
77 % der Bevölkerung von Rajasthan leben auf dem Lande. Läßt man die indischen Städte hinter sich, zeigt Rajasthan ein ganz anderes Gesicht: Ländlichkeit, Einfachheit, Gemächlichkeit. Aber die meisten Reisenden sehen in Indien nur Städte, was dazwischen liegt, ist meist ein großer weißer Fleck.
Das Leben der Menschen im ländlichen Raum ist hart, viele Dörfer haben weder Strom noch fließendes Wasser. Die Kinder laufen jeden Tag Kilometer zur nächsten Schule, auch die Frauen legen oftmals weite Wege zum nächsten Brunnen zurück um Wasser zu schöpfen. Sie kümmern sich um das Vieh, ums Haus und die Kinder und wenn das Geld nicht reicht, dann verdienen sie sich im Straßenbau etwas hinzu. Den Männern bleibt die Feldarbeit vorbehalten. Bekleidet mit einem weißen Hemd und dem traditionellen Dhoti, nie ohne Turban, machen sie sich frühmorgens mit ihrem Ochsenkarren auf den Weg.
Und dennoch sieht man im Allgemeinen zufriedene Gesichter, fröhliche Kinder und stolze Menschen mit einem Lächeln auf den Lippen. Allerdings sollte man das Dorfleben nicht romantisieren. Es gibt Analphabetismus, Alkoholismus, das Müllproblem, verkrustete und unbarmherzige Traditionen, eine hohe Kindersterblichkeit und eine schlechte medizinische Grundversorgung. Viele Dörfer und Weiler sind zu manchen Jahreszeiten komplett von der Zivilisation abgetrennt.
Einen ganzen Tag sind Sie im ländlichen Raum unterwegs: Wanderungen durch die Natur mit Besuch von kleinen Tempeln und Dörfern, die am Wegesrand liegen, durch den Dschungel zu einer Schlucht, wo sich ein wunderschöner Tempel versteckt, der in den Fels gebaut wurde. Ab und an rezitieren hier die Dorfpriester aus dem Ramayana Epos. Sie unternehmen eine Paddeltour auf dem See und erfreuen sich an der wunderbaren Vogelwelt. Vielleicht entdecken Sie auch eines der scheuen Krokodile?
 
6. Tag - Aufbruch nach Jaipur / 175km
Aufbruch am Morgen in die Stadt Jaipur, deren Gebäude auf Staatserlass rosarot zu streichen sind. Für den Nachmittag ist ein Ausflug nach Amber vorgesehen, das etwas außerhalb von Jaipur liegt. Mit der Sänfte auf dem Rücken eines Elefanten oder zu Fuß geht es gemächlich hinauf zum Palast. Ein mächtiges Eingangsportal führt zur einstigen Audienzhalle mit Säulen, gitterartigen Galerien und zu reich verzierten Innenhöfen. Aus den Fenstern der oberen Zimmerfluchten bietet sich ein herrlicher Blick auf die um-liegenden Hügel und den Palastgarten. Bevor dann Jaipur wieder erreicht ist, lohnt ein Halt bei den Ehrengrabmälern der königlichen Familie und bei dem kleinen Wasserpalast gegenüber.
2 Nächte in einem schönen haveli im traditionellen Rajputen-Stil (F)
 
7. Tag - Jaipur

Die Altstadt wurde 1728 vom Maharaja Jai Singh II. im Schachbrettmuster entworfen und mit einer Wehrmauer umgeben. Die Hauptstrasse Chaura Rasta führt auf den großen Stadtpalast zu, der umgeben ist von unzähligen Basarstrassen und dem ‚Palast der Winde', heute eine pittoreske Kulisse aus Erkern und Balkonen, die nur von einer 25cm dicken Mauer gestützt wird. Der Palast ermöglichte den Hofdamen am Alltagsleben der Stadt teilzunehmen und Prozessionen an Feiertagen beobachten zu können ohne selbst gesehen zu werden. Auch das Observatorium Jantar Mantar gehört zu den Inkunabeln eines Rajasthanaufenthalts. Maharaja Jai Singh II von Jaipur ließ hier wie in sieben anderen Orten Indiens futuristisch anmutende Apparaturen installieren, mit welchen der Gang der Gestirne noch heute präzise verfolgt werden kann. Inspiriert wurden seine ambitionierten Bauvorhaben von der Vorstellung, dass die Ordnung des Kosmos sich in Korrespondenzen zeigt, jeder Ort zum Zentrum des Ganzen werden kann, jede Stadt die Weisheit des großen Zusammenhangs in sich birgt.
Nachmittags Gelegenheit zu einem Bummel durch die bunten Basarstraßen, ein einzigartiges Erlebnis, den Jaipur ist die Metropole des Kunstgewerbes, des Schmucks und der Textilien.

Fest in Jaipur und ganz Indien - Frühlingsfest Holi: 28.02./01.03.
Es ist ein Fest der Freude. Ganz Indien feiert ausgelassen, Jung und Alt, Mann und Frau, Arm und Reich, die sozialen Unterschiede und Barrieren sind für einen Tag außer Kraft gesetzt. Überall herrscht Lachen, die Menschen bewerfen sich mit Pigmentfarben in allen Regenborgenfarben, es werden Freudenfeuer angezündet, das symbolisch alles Böse verbrennen soll und um das die prächtig gekleideten Frauen tanzen.

Gangaur in Jaipur: jedes Jahr im März nach Holi
Das Fest ist der Göttin Gauri gewidmet. Sie hatte sich einst für ihren Gatten Rudra (Shiva) geopfert und wurde in einer neuen Manifestation als Parvati zu seiner Frau. Dieses Idealbild der liebenden Braut, der hingebungsvollen und sich aufopfernden Gattin lebt im Gangaur-Fest weiter. Die beiden Gottheiten werden in einer prächtigen Sänfte
durch die Straßen getragen, begleitet von geschmückten Kamelen und Pferden, kunstvoll bemalten Elefanten und begleitet von Musikern, Tänzern und Festwagen. Frauen mit kostbaren, golddurchwirkten Saris und traditionellem Schmuck führen traditionelle Tänze auf. Kleine Idole von Gauri und Shiva werden unter Zeremonien und Gebeten in den Tempeln und Hausaltären aufgestellt. Oft kann man kleine Gruppen unverheirateter Mädchen beobachten, die sog. Ghudlias auf ihren Köpfen tragen, Tontöpfe mit vielen Löchern, in deren Inneren eine Öllampe brennt. Besonders eindrucksvoll sind die Festlichkeiten in Jaipur, wo der Palast des Maharajas Ausgangpunkt einer prunkvollen Prozession ist.

 
8. Tag - Flug nach Jodhpur
Gemütlicher Vormittag bis zum Transfer zum Flughafen für den Flug in die Wüstenstadt Jodhpur. Ankunft am Nachmittag in der "Blauen Stadt", im 16.Jh., bedeutender Handels-platz an der Karawanenstrasse zwischen Gujarat und China. Reich wurden die Stadt und seine Bewohner durch den Handel mit Opium, Sandelholz, Datteln und Getreide. Aus dieser Zeit stammt auch die zehn Kilometer lange Stadtmauer mit sieben mächtigen Toren, über der sich das Meherangarh-Fort erhebt. Nach Ankunft kleiner Erkundungsgang rund um den Uhrturm, von dem die engen Gassen zu den verschiedenen Basaren führen. Probieren Sie Jodhpurs Köstlichkeiten, die feinen jalebis (Süßigkeiten), mawe ki kachori (Mürbteiggebäck) und Mango-Lassi.
1 Übernachtung in einem Bungalow-Hotel mit Garten und Pool (F)

Alternative zum Flug Jaipur-Jodhpur:
Überlandfahrt nach Jodhpur mit Zwischenübernachtung in Pushkar
sh. Option Ajmer und Pushkar Mela

Option: Ajmer und Pushkar Mela im November (2 Tage)
zwischen Jaipur und Jodhpur

Pushkar - früh an dem noch fahlblauen Morgen entkleiden sich die Frauen auf den
weißen Marmortreppen des Tempelteiches, legen ihre gelb-, türkis- und purpurfarbenen Gewänder ab und tauchen ihre dunklen Körper ins algengrüne Wasser. Dann begrüßen sie mit Gebeten die orangerot aufgehende Sonne.
Denn einmal im Jahr zum Vollmond im indischen Monat Kartik (Oktober/November) erwacht der kleine Ort aus seiner Beschaulichkeit und lebhafte Festatmosphäre macht sich breit - es ist Pushkar Mela. Zu dieser Zeit besuchen die Götter Pushkar und so ist es besonders verdienstvoll und segensreich, im heiligen See ein Bad zu nehmen, um sich von allen Sünden zu reinigen. In einem nicht endenden Strom ziehen deshalb Hunderttausende von Pilgern zu den Tempeln und Badeghats, die rund um den See entstanden sind, um die vorgeschriebenen Zeremonien vorzunehmen. Die Baderituale erreichen ihren Höhepunkt zur Vollmondnacht "Kartik Purnima", in der sie besonders heilsbringend sind. An diesem Tag soll das Bad auch von Krankheit und Unglück befreien. Die Zeremonien dauern dann bis zum Morgengrauen an und noch nass schieben und drängen sich die Pilger in endlosen buntfarbigen Reihen zum Brahma-Tempel und den anderen Schreinen in den Ghat-Tempeln, um dort zu beten. Diese Nacht hält noch ein ganz spezielles Highlight bereit. Nach der Hektik des Badegeschehens breitet sich nun eine romantische Stimmung über dem See aus, wenn Gläubige Blätterschiffchen mit Blumen und Öllämpchen als Opfer an die Götter auf das Wasser setzen, die dann langsam auf den See treiben. Die Lampen blinken wie Sterne und ihr Licht reflektiert sich vielfach im See. Im Hintergrund schimmert die Kulisse der erleuchteten Tempelghats, die sich schemenhaft an der Uferkante widerspiegeln. Über der Szenerie wölbt sich der strahlend klare Sternendom des Wüstenhimmels, von dem Millionen Lichter zurück-blinken. Ein schier traumhaftes Bild und unvergesslicher Eindruck, der sich tief ins Gedächtnis eingräbt.

Unweit von Pushkar liegt die grüne Oase Ajmer und einer der heiligsten Wallfahrtsorte der Moslems in Indien. Im alten Teil der Stadt am Fuße der kahlen Berge liegt das Grabmal des persischen Heilige Khwaja Moinuddin Chisti, der 1192 nach Ajmer kam. Besonders im Mai oder Juni, am Todestag des Heiligen findet hier ein interessantes Fest statt zu dem sich Sufis aus allen Teilen Indiens einfinden und man auch den einen oder anderen Derwisch zu Gesicht bekommt.

 
9. Tag - Jodhpur -Ranakpur / 180 km
Am Morgen Besuch des Clock-Tower-Marktes, auf dem die Einheimischen Gemüse, Gewürze, Tee und vieles mehr erhandeln. Von dort geht es hinauf zum majestätischen Meherangarh-Fort. Aus den Häusern tief unten dringen die Stimmen nach oben, die vielen blauen Häuser geben zu erkennen, dass ihre Besitzer Brahmanen sind. Innerhalb des Forts, das noch immer dem Maharaja von Jodhpur gehört, durchstreifen Sie Paläste, verwinkelt angelegten Innenhöfe, reich verzierte Räume mit kunstvoll gearbeiteten Fenstergittern. Im Juwelenhaus werden Kostbarkeiten der Maharajas aufbewahrt und eine sehenswerte Sammlung von Miniaturmalereien verschiedener Stilrichtungen hängt an den Wänden.
Weiterreise zu den herrlichen Tempeln von Ranakpur, architektonischer Höhepunkte der Region. Hier, am Fuße der Aravalli-Berge inmitten einer ländlichen Idylle ließ die Jain-Gemeinde im 15. Jh. filigranste Säulenhallen aus rosafarbenem und weißem Marmor erbauen. Ungebrochene Reinheit, raffinierte Kunstfertigkeit und faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten verbinden sich, laden zum Bleiben und Meditieren ein.
1 Übernachtung in ländlicher Umgebung, in einem kleinen Cottage-Hotel, das der Maharani von Jodhpur gehört (F/A)

Option I für Naturfreunde:
Wandern in den Aravalli Bergen mit Zelt- oder Campübernachtung. Programm und Touren auf Anfrage

Option II für Naturfreunde:
2-3 Tage im Jhadol Safari Resort ca. 50km südlich von Udaipur. Inmitten sanfter Hügel und grüner Wälder mit einer reichen Vogelwelt befindet sich das Resort mit nur 4 Zimmern direkt an den Ufern eines wunderschönen Sees. Auf dem Weg nach Jhadol passiert man kleine Dörfer und Siedlungen der Bhil. Ursprünglich Nomaden und Jäger leben sie heute in ca. 2000 Dörfern in einer für sie lebensfeindlichen Umgebung mit marginaler Landwirtschaft.
Die Lodge bietet Wanderungen, Ausflüge mit dem Jeep in die Dörfer und zu wunderschönen, einsam gelegenen Hindu- und Jaintempel an.

 
10. Tag - Ranakpur - Udaipur / 80 km
Morgens Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung vor dem Start in Richtung Udaipur. Diese von Seen umsäumte und von Bergen eingerahmte Stadt zählt zu den schönsten Rajasthans. Mit eindrucksvollen Palastanlagen, grünen Parks und einer verwinkelten Altstadt erfüllen sich hier alle "Klischees", denen eine indische Stadt in unseren Träumen gerecht werden sollte.
Am Nachmittag Rikscha-Fahrt zu den bezaubernden "Gärten der Hofdamen" mit Brunnen, Marmorelefanten und einem bezaubernden Lotusteich.
3 Übernachtungen in einem Heritage Hotel an den Ufern des Pichola Sees (F)
 
11. Tag - Udaipur
Udaipur wurde 1568 von Maharana Udai Singh gegründet und sollte allen berühmten architektonischen Monumenten der Moguln mit der Liebe der Rajputen zum Ausge-fallenen und zur Eleganz standhalten können. Die Stadt wurde auch die "Weiße Stadt" genannt, weil keines der alten Hindu-Königreiche höher gestellt war als das Reich der Mewar und somit Udaipur als deren Hauptstadt die reine Farbe für sich beanspruchen durfte
Stadtrundgang durch die verschlungenen Pfade der Altstadt. Durch das Elefantentor gelangen Sie zum Stadtpalast, der hoch über den Ufern des Pichola-Sees thront. Trotz zahlreicher Erweiterungen in verschiedensten Baustilen bietet er ein sehr harmonisches Gesamtbild und von seinen Zinnen eröffnet sich ein wunderbarer Rundblick auf den See und seine weißen Paläste und Häuser. Weiter geht es durch enge Gassen, vorbei an wunderschönen alten Häusern mit großen Holztoren in leuchtend blau oder grün zum Jagdish-Tempel, ein Vishnu-Heiligtum im traditionellen Stil und wichtigster Tempel der Stadt. So es der Wasserstand des Sees erlaubt, ist für den Nachmittag eine romantische Bootsfahrt vorgesehen.

Fest in Udaipur
Lichterfest Diwali im Oktober/November
Gangaur: jedes Jahr im März

In den einzelnen Stadtbezirken finden am Nachmittag kleinen Prozessionen statt, bei denen die oft mannshohen Idole der Gottheiten Gauri und Shiva auf den Köpfen der Frauen zum Gaungaur-Ghat am See getragen werden. Dutzende von prunkvollen Götterbildnissen und Hunderte farbenprächtig gekleideter Frauen treffen hier vor der Traumkulisse des Pichola-Sees zusammen. Viele Frauen haben ihre Hände kunstvoll mit Henna gefärbt, ihre farbenprächtigen mit Gold und Silber durchwirkten Saris erstrahlen im warmen Sonnenlicht. In einer heiteren und anmutigen Atmosphäre führen sie Tänze zu Ehren der Gottheiten auf, vollziehen Pujas und verwöhnen die Idole mit ausgesuchten Aufmerksamkeiten, z.B. duftenden Blüten. All dies vereint sich zu einem schier über-wältigenden Anblick, einem wahren Farbenrausch und Fest für alle Sinne.

 
12. Tag - Udaipur zur freien Verfügung
Empfehlung: Ausflug per Rad nach Eklingji und Nagada; Tagesausflug mit dem Auto zu den unbekannten Jain-Tempeln von Jagat.
 
13. Tag - Flug nach Delhi oder Bombay
Freizeit für persönliche Unternehmungen. Transfer zum Flughafen.
 
Reisepreis für diese Privatreise auf Anfrage

Beste Reisezeit:
Mitte Oktober bis Mitte März mit Durchschnittstemperaturen von
ca. 20-24°C. Nachts kann es auf ca. 8° C abkühlen.

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