| |
|
Selbstfahrertour durch Südafrika
/ 16 Tage
Johannesburg-Krüger Park-Kimberley-Karoo Nationalpark-Prince
Albert-Oudtshoorn-Küste an der Gartenroute-Cape Agulhas-Kapstadt |
 |
| |
|
Südafrika ist 1 221 037 km² gross (beinahe dreimal so
gross wie Deutschland) und umfasst fast die gesamte Südspitze
des afrikanischen Kontinents. Es liegt ungefähr zwischen 22
und 35 südlicher Breite und 17 und 33 östlicher Länge.
Am weitesten nach Norden reicht der Limpopo (Grenzfluss zu Zimbabwe).
Im äussersten Süden befinden sich das Cape Agulhas (bekannt
als "southern most point"). Ungefähr 1700 km Luftlinie
liegen zwischen dem nördlichsten und südlichsten Punkt.
Ausser von Namibia, Botswana und Zimbabwe im Norden wird Südafrika
im Osten von Mozambique und Swaziland im Südosten eingerahmt.
Das unabhängige kleine Bergkönigreich Lesotho ist komplett
vom Staatsgebiet Südafrika umschlossen. Dazu kommen ca. 3000
km Seegrenzen im Westen, Süden und Osten.
|
 |
|
Es leben ca. 46.5 Millionen Menschen in Südafrika. Im "Rainbow
Country" finden sich viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen
nationaler und ethnischer Herkunft: 76% der Gesamtbevölkerung
sind die Schwarzen (Zulu, Xhosa, Sotho, Tswana, Shangaan, Swazi,
Ndebele und Venda); die Weißen mit ca. 13% sind die zweitstärkste
Gruppe. Ca. 8,6% machen die Farbigen/Mischlinge, auch "coloureds",
aus (hauptsächlich im Westkap) und mit ca. 2,6% sind die Asiaten,
vorwiegend Inder, vertreten (Natal).
|
| |
| 01. Tag: Ankunft in Johannesburg |
|
| Fahrt zum Hotel und Ankommen. Zeit zum
Akklimatisieren. Übernachtung im Hotel auf dem Land. |
| |
| 02. Tag: Krüger Nationalpark |
Der Krüger Nationalpark entstand
1898, als Präsident Krüger die Einrichtung des Sabie Reservates,
das später zum Krüger Nationalpark erweitert wurde, zum
Schutz der Tiere genehmigte. Mit etwa 21000 qkm, allen Arten afrikanischen
Großwildes, 450 Vogel-, 110 Reptilienarten und einer unendlichen
Vielfalt an Vegetationsformen ist der Kruger Park einer der größten
und artenreichsten Nationalparks in Afrika. Er ist mit einem umfangreichen
Straßennetz aus Teer- und Schotter durchzogen. An den zahlreichen
natürlichen und künstlich angelegten Wasserstellen sammeln
sich die Tiere am Morgen und in der Dämmerung und können
somit aus allernächster Nähe ausgiebig beobachtet werden.
2 Übernachtungen in unterschiedlichen staatlichen Camps im Park. |
| |
| 03. Tag: Krüger Nationalpark |
 |
 |
Wildbeobachtungsfahrten im eigenen Fahrzeug. Es gibt hier
auch die Möglichkeit, im offenen Landrover durch den
Park zu fahren. Informationen und Preise hierüber gibt
es im jeweiligen Camp.
|
|
| |
| 04. Tag: Krüger Nationalpark
- Johannesburg |
|
Besuch des Blyde River Canyons und des Goldgräberstädtchens
Pilgrim's Rest.
BLYDE RIVER CANYON
Entlang der Panoramaroute mit einem Blick von God's Window in das
1000m hoch liegende Lowveld, dem wichtigsten Platz des Goldrausches
vor der Witwatersrand Ära, und in die Bourke's Luck Potholes,
von wo aus an diversen Aussichtspunkten außergewöhnliche
Beispiele für Flußerosionen zu bestaunen sind. Außerdem
lohnt ein Besuch der Aussichtspunkte am grandiosen Blyde River Canyon
mit Blick auf die Drei Rondavels, drei ähnlich geformten Gipfeln,
die die spektakuläre Schlucht des Blyde River überragen.
Übernachtung in Johannesburg.
|
| |
|
| 05. Tag: Johannesburg - Kimberley |
| Gemächliche Fahrt in die Diamantenstadt
Kimberley. Übernachtung. |
| |
| 06./07. Tag: Kimberley - Karoo
National Park bei Beaufort West |
|

|
 |
Besuch des Big Hole am Morgen inkl. dem kleinen, angeschlossenen
Museum und Weiterfahrt durch die grosse Karoo zum Karoo Nationalpark.
2 Übernachtungen.
Das größte Ökosystem Südafrikas-der
Nationalpark ist nur ein kleiner Teil davon. Die Karoo scheint
auf den ersten Blick ein hartes, unwirtliches Land, eine Halbwüste.
Doch offenbart sich der Reichtum der Landschaft schnell, denn
allein 200 Vogelarten haben sich dem kargen Leben der Region
angepasst. Im Park kann man mit dem Wagen auf Tiersuche gehen,
es gibt Wandermöglichkeiten, sie haben einen Fossilienpfad
im Camp und einen botanischen Lehrpfad. Allein die Landschaft
lässt die Hektik des Alltags in Vergessenheit geraten.
|
|
| |
| 08. Tag: Fahrt in das malerische
Städtchen Prince Albert |
| Dieser schöne und unverfälschte
Ort liegt am Fuße der prächtigen Swartberg Mountains. Manche
Häuser hier stammen noch aus dem vorigen Jahrhundert. Übernachtung. |
| |
| 09. Tag: Über den grandiosen
Swartbergpass nach Oudtshoorn |
Fahrt über den Swartberg Pass (wenn
offen-je nach Wetterlage).
Haarsträubende Kurven gewähren spektakuläre Aussichten
von dieser eindrucksvollen, ungeteerten Passstrasse. Sie verbindet
die Grosse Karoo und Prince Albert mit der Kleinen Karoo. Sonst via
Klaarstroom und De Rust nach Oudtshoorn, der Hauptstadt der Strausse.
Der Besuch einer Straussenfarm empfiehlt sich sehr, ebenso die nahegelegene
Geparden- und Krokodilfarm. Die Cango Tropfsteinhöhlen sind auch
einen Besuch wert. Übernachtung. |
| |
| 10. Tag: Oudtshoorn - Küste
bei Wilderness |
| Heute geht die Fahrt über den Outeniquapass
Richtung George. Von dort Weiterfahrt an die Küste. Erholung
am Meer. 2 Übernachtungen in der Region Wilderness. |
| |
| 11. Tag: Küste - Cape Agulhas |
|

|
 |
Gemütliche Fahrt bis zum südlichsten Punkt Afrikas,
dem Cape Agulhas. Dort treffen der indische und der atlantische
Ozean aufeinander und entsprechend rau ist hier die See.
Cape Agulhas hat einen schönen Leuchtturm, den man auch
besichtigen kann, weiterhin gibt es schöne Wege entlang
der Küste, dort kann man noch die alten, gestrandeten
Wracks sehen. Übernachtung.
|
|
| |
| 12. Tag: Cape Agulhas - Kapstadt |
Gemächliche Fahrt von Cape Agulhas
nach Kapstadt. Die Strecke führt an der Küste entlang und
die Strasse bietet teilweise grandiose Ausblicke auf das Meer. Eine
Unterbrechung lohnt im kleinen Walstädtchen Hermanus, dort kann
man von Juli bis November Wale von der Küste aus beobachten.
4 Übernachtungen in Kapstadt. |
| |
| 13. bis 15. Tag: Kapstadt |
|
Kapstadt ist die Hauptstadt der Kapprovinz und Sitz des südafrikanischen
Parlamentes, gleichzeitig Zentrum der Industrie, Hafen für
das von Landwirtschaft geprägte Hinterland und beliebter Badeort.
Das alte Fort von 1666 ist das älteste Gebäude in Südafrika,
es gibt noch kapholländische Gebäude neben modernen Hochhäusern
und großen Bürokomplexen. Die bevorzugten Wohnviertel
der weißen und meist reichen Bevölkerung wie Constantia,
Clearmont, Oranjezicht, Newlands ziehen sich entlang des Osthanges
des Tafelberges. Am Stadtrand liegen die townships der schwarzen
Bevölkerung.
Die V&A-Waterfront: Entgegen der landläufigen Meinung
war die Tafelbucht kein idealer Hafen. Sie gab zwar Schutz vor den
sommerlichen Südostwinden, während der winterlichen Nordwestern
aber havarierten zahlreiche Schiffe. Es gab keinen Kai, wo die Ware
entladen und die Schiffe be-laden werden konnte. Alles mußte
auf kleinen Booten an Land gebracht und oftmals von Trägern
durch das eiskalte Wasser an Land geschleppt werden. Erst im Jahre
1860 legte Prince Alfred, zweiter Sohn von Königin Victoria
von England den Grundstein für eine über einen Kilometer
lange Wellenbrecher-Mauer. Ein Teil ist noch heute beim Table Bay
Hotel zu sehen. Das 1870 dann festiggestellte und erstmals geschützte
Hafen-Becken wurde zu Ehren des Prinzen "Alfred Basin"
genannt, das 1905 fertiggestellte zweite Becken nach seiner Mutter,
der Königin Victoria.
Heute ist die V&A-Waterfront ein wunderschön restauriertes
Hafengelände. Viele alte Gebäude wurden restauriert oder
im alten Stil neu erbaut. Es gibt unzählige Boutiquen, Souvenirshops,
Restaurants und Cafes - und selbstverständlich laufen noch
Fischerboote, Segeljachten und Dampfer in den Hafen ein.
|
| |
| 15. Tag: Flug zurück nach
Deutschland |
| Fahrt zum Flughafen in Kapstadt, Abgabe
des Wagens am Flughafen und Flug zurück nach Deutschland. |
| |
|
|
| |
 |
nach oben |
Kontakt
 |